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itelligence kein Handlungsbedarf 27.08.2001
Der Anlegerbrief
Nach Auffassung der Analysten von "Der Anlegerbrief" besteht bezüglich der itelligence-Aktie (WKN 730040) kein Handlungsbedarf.
Die von itelligence letzten Dienstag vorgelegten Zahlen seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Umsatz habe im ersten Halbjahr um 36 % auf 87,4 Mio. Euro zugelegt. Das EBITDA habe sich im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr von +0,8 Mio. Euro auf -0,8 Mio. Euro gekehrt. Nach Abschreibungen sei daraus ein Minus von 4,6 Mio. Euro geworden. Die US-Tochter erweise sich mit einem hohen Minus als Klotz am Bein. Nicht nur jenseits des Atlantiks sei deshalb ein Kostensenkungsprogramm ins Leben gerufen worden. Itelligence wolle sich auf die Kernkompetenzen fokussieren, so auf die Bereiche Dienstleistung, Handel, Automotive und Maschinenbau. Eines der Ziele sei es, in jedem einzelnen Bereich in die grüne Zone zu kommen - und das noch im dritten Quartal. Insgesamt sei dies eine ambitionierte Zielsetzung.
Lasse man die von itelligence im zweiten Quartal durchgeführten Abschreibungen als einmalig gewähren, so sei ein operatives EBIT von -0,5 Mio. Euro angefallen Nach dem ersten Quartal seien es -1,9 Mio. Euro gewesen. So gesehen habe sich das zweite Quartal als leicht über den Planungen herausgestellt. Die Wertberichtigungen auf Forderungen seien mit 2,2 Mio. Euro jedenfalls nicht wenig üppig ausgefallen. Verantwortlich sei eine Exponation im sogenannten Dotcom-Kundenstamm gewesen, der gerade dabei sei, sich in Luft aufzulösen. Als Hintergrund für die Entwicklungen der ersten sechs Monate seien ansonsten die bekannten Faktoren Preisdruck und Margenschwäche angeführt worden. Themen also, die sich wie rote Fäden durch die gesamte IT-Branche ziehen würden. An den Prognosen für das Gesamtjahr habe der Vorstand indes festgehalten.
So solle der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25 bis 30 % zulegen. Auf EBITDA-Basis solle ein ausgeglichenes Ergebnis herausspringen. Angesichts der eingeleiteten Gegenmaßnahmen zur Kostensenkung und allgemeinen Verbesserung der Ertragslage erscheine diese Vorgabe zwar nicht unerreichbar, dennoch sollten das laufende dritte Quartal zunächst Resultate bringen. Bei itelligence würden noch berechtigte Zweifel an den Erfolgsaussichten des Umbaus sowie der Kostensenkungsmaßnahmen bleiben. Das Unternehmen verschwinde mehr und mehr aus dem Anlegerinteresse, so dass eine weiter unterdurchschnittliche Kursentwicklung selbst im Erfolgsfall zu befürchten sei.
Hier drängt sich bis auf weiteres kein Engagement auf, so die Börsenkenner von "Der Anlegerbrief".
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